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Integrative Krebstherapie

Integrative Krebstherapie wird bisher national und international sehr unterschiedlich definiert. Eine der Hauptaufgaben der Europäischen Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin (EANU) ist es deshalb auch, den Begriff und den Umfang der Integrativen Krebstherapie zu definieren und zu präzisieren.

Die integrative Krebstherapie ist eine Behandlungsmethode, die den Menschen in seiner Ganzheit sieht und sich dafür einsetzt. Ihre Behandlungsweise ist gekennzeichnet durch die synergetische Anwendung (Integration) aller sinnvollen schulmedizinischen, immunologischen, biologischen und psychologischen Erkenntnisse. In diesem Sinne werden auch die persönlichen Bedürfnisse und die subjektiven Krankheitserlebnisse berücksichtigt. Ziel dieser besonderen Therapie ist es, dass dem Krebspatienten eine individuell eingerichtete und interdisziplinär geplante Behandlung angeboten wird.

Zur integrativen Krebstherapie gehört neben der operativen Tumorbeseitigung, Chemotherapie und Strahlentherapie auch die Hormontherapie, Hyperthermie, Schmerzbeseitigung, Immuntherapie, Normalisierung des Stoffwechsels, Stabilisierung der Psyche, körperliche Aktivierung, Umstellung der Ernährung sowie die Ergänzung fehlender lebensnotwendiger Vitalstoffe.

Mit dieser Behandlungsmethode werden auch die neuesten Entdeckungen der Krebsforschung angeboten, die die Ziele der Integrativen Krebstherapie unterstützen. Deshalb sind die ständigen Recherchen der umfangreichen Ergebnisse der Onkologie-Forschung in der medizinischen Weltliteratur auch Aufgabe der Mediziner in der Integrativen Krebstherapie.

Sobald der Tumor diagnostiziert wurde, sollten schon vor der Operation alle notwendigen diagnostischen Maßnahmen durchgeführt werden, um eine individuelle Therapieplanung zu ermöglichen. Ebenso sollte auch sofort mit den Maßnahmen begonnen werden, die helfen, die Metastasenbildung und Tumorprogredienz zu verhindern. Nicht nur die Maximierung des Überlebens, sondern auch die Optimierung der Lebensqualität sollen gewährleistet werden. Deshalb ist auch die Linderung der Nebenwirkungen der aggressiven Behandlungsmethoden eines der wichtigsten Ziele der Integrativen Krebstherapie. Der Patient soll aktiv und bewusster an der Behandlungsplanung und Auswertung der Therapieergebnisse teilnehmen. So wird die Effektivität der Behandlung erhöht. Die Einführung von Therapieprotokollen sollte Standard für jeden Patienten werden.


Umfang der Integrativen Krebstherapie

Nach der Krebsdiagnose setzt die individuelle Beratung des Patienten ein. Der persönliche Therapieplan wird unter Berücksichtigung der Begleiterkrankung erstellt.

Schrittweise folgt die erweiterte Diagnostik zur Therapieoptimierung wie zum Beispiel: Chemosensitivitätstest, Bestimmung des Immunsystemstatus sowie die Bestimmung der Tumormarker für die Therapiekontrolle.

In der Therapiephase können folgende Entscheidungen in den individuellen Therapieplan eingehen: Mikroinvasive Operationen, gezielte systemische und regionale Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie, regionale und Ganzkörper-Hyperthermie, Fiebertherapie, Schmerztherapie, Tumorimpfung, Stimulation des Immunsystems, Ernährungstherapie, Orthomolekulare Therapie, Aktivierung und Förderung der körpereigenen Selbstheilungskräfte und Bewegungstherapie. In der Psychotherapie können Gesprächtherapie, Entspannungstherapie sowie die spirituelle Unterstützung des Patienten in den individuellen Therapieplan aufgenommen werden.

An einem Thema kommt man auch bei diesem Therapieansatz nicht vorbei. Wie sieht die Realität in Fragen von Ethik und Wirtschaftlichkeit aus? Umbruch in der Onkologie das heißt auch: Auseinandersetzung mit dem Dilemma der Finanzierbarkeit von Therapien; ein sehr komplexes Thema.

In Gesprächen mit an Krebs erkrankten Menschen wird deutlich: das Argument Hoffnung, wie gering oder groß in manchen Fällen auch die Chancen auf Heilung und auf Lebensverlängerung sein mögen, lässt individuelle und gesellschaftliche Interessen oft aufeinander prallen. Dennoch sind die Gesetzlichen Krankenkassen heute schon bei einigen Therapien mit im Boot. Für jeden Betroffenen beginnt allerdings mit der Diagnose nicht nur der Kampf gegen die Krankheit, sondern auch das Bewusstmachen der eigenen umfassenden Verantwortung.

In die Therapie einbezogen zu sein heißt auch, sich zu informieren und mit zu entscheiden. Das braucht vor allem eine Basis von gegenseitigem Vertrauen zwischen Arzt und Patient. Behandelnde Ärzte und Kliniken werden den Betroffenen helfen, den besten Weg zu finden.

Diese Situation macht deutlich, vorbeugendes Gesundheitsverhalten ist die beste und nicht zuletzt die preiswerteste Therapie. Eine ausgewogene und gesunde Lebensweise sorgt für ein starkes Immunsystem, die beste Waffe gegen den Krebs.

 

 

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