Tagesklinik und Gesundheitszentrum Dr. Wasylewski GmbH
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Tagesklinik Berlin
Dr. med. A.-H. Wasylewski
Grottkauer Straße 24
12621 Berlin

Schwerpunkt unserer Behandlung
Immunbiologische Krebstherapie
Immune-biomedical cancer therapy
Therapie immunbiologique anticancereuse
Terapeutica immunbiologica anticancerosa
Immunbiologiczne leczenie rake

Weitere Behandlungsmethoden
Liste unserer Behandlungsmethoden

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Tagesklinik Berlin | Behandlungsmethoden
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Eigenbluttherapie
Die Behandlung mit eigenem Blut ist eine spezifische Reiz- und Umstimmungstherapie, die entweder alleine oder mit einem Medikament zusammen eingesetzt werden kann, um die Heilkräfte des Körpers zu aktivieren. Um den Effekt zu steigern, kann das Blut mit Sauerstoff, Ozon, Thymusextrakt, Phytotherapeutika und homöopathischen Mitteln aufbereitet werden. Bei der Eigenblutbehandlung wird aus einer Vene zwischen 0,5 und 5 Milliliter Blut entnommen und auf der anderen Körperseite in den Gesäßmuskel gespritzt.

Das eigene Blut wirkt durch seinen Gehalt an Hormonen, Immunkörpern, Eiweißkörpern, Salzen und Mineralstoffen als Reizkörper immunstimulierend.

Unter der Eigenbluttherapie kann sich das Allgemeinbefinden sowohl physisch als auch psychisch verbessern. Der Schlaf wird besser, depressive Zustände können verschwinden, Beschwerden im Klimakterium können gemindert werden. Es kommt zur Appetitanregung und bei chronischen Schmerzzuständen zu einer schmerzdämpfenden Wirkung.

Eingesetzt wird die Eigenbluttherapie bei:
  • Immunschwäche
  • Rekonvaleszens
  • Migräne
  • Allergien
  • Hautkrankheiten
  • akuten viralen und bakteriellen Infektionen
  • alten und chronischen Prozessen
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Ernährungstherapie
Mit der eigenen Ernährungsform hat der Mensch die Möglichkeit, sich positiv oder negativ zu beeinflussen, denn was wir als unsere Nahrung in uns aufnehmen, muss zweifellos große Auswirkungen auf unser geistiges und körperliches Sein haben. Davon zeugt das Sprichwort: "Du bist, was Du isst."

Die Ernährung ist für den gesunden und kranken Menschen gleich wichtig. Gemäß dieser Erkenntnis ist die Ernährungsbehandlung heute als naturheilkundlicher Faktor aus der Krankenbehandlung nicht mehr wegzudenken. Sie stellt das sinnvolle Fundament jeglicher Therapie dar. Mit der Ernährungsbehandlung können dem Organismus wertvolle Ergänzungsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zugeführt werden.

Die Ernährung nimmt Einfluss auf den Aufbau und auf die Funktionen der verschiedenen Organe. Sie wirkt zwar nicht so rasch wie eine medikamentöse Behandlung, dafür aber wirkt sie sich auf den gesamten Organismus positiv aus. Grundsätzlich sollen zwischen der Kost des Gesunden und der des Kranken keine Unterschiede bestehen. Auch die Krankenkost muss vollwertig sein. Bei manchen Erkrankungen kann allerdings auf eine besondere Diät nicht verzichtet werden.
Wer sich mit Ernährung gesund halten will, muss immer bedenken: Die wichtigsten Grundstoffe der Nahrung sind Kohlehydrate, Eiweißstoffe und Fette. Dazu kommen als lebenswichtige Bestandteile der Nahrung: Wasser, Mineralstoffe, Vitamine.

Der Trend eines wachsenden Ernährungs- und Gesundheitsbewusstseins geht eindeutig in Richtung Vegetarismus und Vollwerternährung. Bei der fleischlosen Ernährungsweise spielt neben den gesundheitlichen Aspekten ebenfalls das ästhetische und ethische Empfinden eine wesentliche Rolle. Aber auch Anhänger der Rohkost, Makrobiotik und Trennkost sind immer zahlreicher. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis und die Nachfrage nach qualitativen Produkten biologisch natürlicher Herkunft und artgerechter Tierhaltung.

Einseitige Ernährung ist schädlich. Wichtig ist langsames Essen, gründliches Kauen, die maßvolle Aufnahme von Lebensmitteln und das Vermeiden von Alkohol, Tabak und anderen starken, schädlichen Genussmitteln. Dies alles sind Ernährungsgrundsätze für den gesunden Menschen, damit er Erkrankungen vorbeugen kann und seinen Körper kraftvoll und schlank erhält. Tatsächlich kann aber mit Hilfe der Ernährungsbehandlung auch so manche Krankheit bekämpft und geheilt werden. So ist es eine längst bekannte Tatsache, dass folgende Leiden mit Hilfe von Ernährungsregelung aus der Welt geschafft oder gelindert werden können: Ermüdungszustände, Stoffwechselstörungen, Fettsucht, Heuschnupfen, Migräne, sowie Hautkrankheiten.

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Heil-Hypnose
Jahrhundertelang galt die medizinische Hypnose als Außenseitermethode, als zwar wirksam, aber mysteriöse "Suggestionstechnik" gegen verschiedenste Symptome. Noch immer spuken in den Köpfen vieler unserer Mitmenschen abenteuerliche Vorstellungen über den Vorgang und den Zustand der Hypnose. Da denken manche an Magie und Zauberei, andere an eine Art Bewußtlosigkeit und totaler Abhängigkeit vom Hypnosetherapeuten.

Was aber ist die medizinische Hypnose wirklich?

Dieser Zustand hat nichts mit Schlaf zu tun, wie der griechische Wortstamm "hypnos" nahelegen könnte. Im Gegenteil, in Hypnose ist das Bewusstsein auf bestimmte Bereiche konzentriert. Deshalb kann man sogar mehr erinnert werden als im Alltagsbewußtsein. Alles Gesprochene wird gehört und kann nach der Rückführung aus der Hypnose erinnert werden. Dieses vertiefte Bewußtsein im Hypnosezustand kann weitreichend Heilwirkungen auslösen. Im alltäglichen Leben geraten wir auch oft in hypnoseähnliche Zustände (z.B. Fernsehschlaf) ohne uns dessen bewusst zu sein. Hier droht aber wegen der Unbewusstheit des Vorgehens immer Gefahr, daß auch unerwünschte Suggestionen angenommen werden.

Sinnvoller ist es natürlich, die Hypnose, wie es in der therapeutischen Anwendung geschieht, bewußt herbeizuführen und zu erleben, sie zur Gesundung und größerem Bewußtwerden statt zur Beeinflussung des Menschen einzusetzen.

Die medizinische Hypnose arbeitet zusätzlich nicht gegen die Krankheit, sondern will durch diese zu einer bewußten Gesundheit erlangen. So eingesetzt macht sie nicht nur wieder gesund, sondern "heilt", d. h. sie verhilft zur Entwicklung der Persönlichkeit, zur Bewußtseinserweiterung und zur freien Selbstverwirklichung.

Die meisten Krankheiten, die ja letztendlich immer Leiden der Seele sind, können in Hypnose behandelt werden, sämtliche organische Vorgängen wie Drüsenfunktion, Herztätigkeit, Bluthochdruck, alle Muskel- und Nerventätigkeiten sind in der Hypnose beeinflussbar, allerdings ohne schädliche Nebenwirkungen.

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Immunstimulierende Therapie
Unser Körper ist täglich dem Angriff von Millionen von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten ausgesetzt.
Dass diese Mikroorganismen nicht ungehindert in den Körper eindringen und sich vermehren können, ist dem Immunsystem zu verdanken. Wird das Immunsystem durch innere oder äußere Einflüsse geschädigt, so entstehen in deren Folge Erkrankungen. Die Unterscheidungsfähigkeit des Immunsystems "fremd und eigen" geht verloren, so dass körpereigene Zellen als fremd angesehen werden können und das Immunsystem nun versucht, diese abzustoßen.

Das Immunsystem ist eines der kompliziertesten und am stärksten vernetzten Organsysteme des Menschen. Die Hauptaufgaben dieses Systems sind:

  1. Infektionsabwehr
  2. Zerstörung von Tumorzellen
  3. Beteiligung an der Gewebsregeneration
Zum Immunsystem gehören Organe des lymphatischen Systems - im ganzen Körper verteilte Zellen, weiße Blutkörperchen, und Moleküle wie Immunglobuline und Lymphokine. Auch die Thymusdrüse, deren wesentliche Aufgabe die Schulung der weißen Blutkörperchen ist, gehört zum Immunsystem.

Unser Immunsystem ist heute unvorstellbaren Belastungen ausgesetzt. Dazu gehören nicht nur natürliche schädliche Substanzen wie Bakterien, Viren, denaturierte Lebensmittel usw., sondern auch Umweltgifte wie Schwermetalle, Formaldehyd, Pentachlorphenol, PCB usw. sowie chemische Medikamente und Strahlen. Immer öfter kann beobachtet werden, dass das Immunsystem durch die Summierung der vorstehenden Belastungen überfordert ist. So ist auch der Anstieg der chronischen Entzündungen, Allergien und Tumorerkrankungen zu erklären.

Vor allem alle Arten von Stress, Angst, negatives Denken, Trauer, Reizüberflutung, denaturierte Zivilisationskost, Umweltgifte, exsessive Sonnenbäder, Operationen, Krankheiten, die Unterdrückung normaler Krankheiten wie Erkältungen und Kinderkrankheiten schwächen unsere Abwehrkräfte. Auch Nikotin, Alkohol, Drogen und eine Reihe von Medikamenten haben einen stark negativen Einfluss auf unsere Abwehrkräfte.

Was unser Immunsystem stimuliert ist:
Entpannung, Geborgenheit, Mitgefühl, Liebe, positives Denken, ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung, Bewegung in frischer Luft, Heilfasten, Kneippische Anwendungen, moderat getriebener Sport, Vitamine des B-Komplexes, Vitamin A, C, E, Beta-Carotin, Mineralstoffe und Spurenelemente, ganz besonders Eisen, Zink, Selen, ebenso die ausreichende Zufuhr essentieller Fett- und Aminosäuren. Ferner wirken einige Pflanzen immunstärkend, hierzu gehört unter anderem Echinacin, Tuja und Mistel. Unterstützt wird unsere Abwehr durch einen gesunden Darm, durch Hautpflege und intakte Schleimhäute.

Eine weitere Therapie zur Steigerung der Immunabwehr ist die Eigenblutbehandlung.

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Darmsanierung
Es gibt wohl kaum einen Erwachsenen, dessen Darmflora immer ihre natürliche, biologische Zusammensetzung hat. Allerdings verfügt der Darm auch über eine große Fähigkeit zur Selbstregulation. Kurzfristige Belastungen und Störungen kann er schnell wieder ausgleichen. Dauern die schädlichen Einflüsse jedoch lange an oder sind sie sehr massiv, kommt es zu Veränderungen der Darmflora. Pathogene Keime können sich ausbreiten und die nützlichen Mikroorganismen verdrängen. Das kann die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Zu solchen schädlichen Faktoren gehören:

  • Langfristig: Fehlernährung, besonders der Verzehr von zuviel Eiweiß, Fett und Zucker, bei meist gleichzeitigem Mangel an Ballaststoffen in der Nahrung
  • Kurzfristig: Behandlung mit Antibiotika, Chemotherapeutika, Kortison oder Bestrahlungen.
Durch falsche Ernährung oder aggressive Therapeutika werden vor allem die "nützlichen" Darmkeime geschädigt. Die weniger nützlichen oder gar die unnützen Keime können sich unverhältnismäßig vermehren. Die Darmflora verschiebt sich. Aus der Symbiose wird eine Dysbiose:

  • Das Grundsystem verschlackt. Das ist die sogenannte "Gewebeflüssigkeit" zwischen den Zellen. Hier wird gefiltert, was in die Zelle gelangen darf, hier werden die Stoffwechselschlackungen aus der Zelle abgeleitet. Funktioniert das nicht, werden die Zufuhr von lebenswichtigen Bausteinen in die Zelle sowie der Abtransport des Zellmülls behindert.
  • Es entsteht eine Neigung zu Durchfällen oder Verstopfung. Es kommt zu Verdauungsstörungen, zu Dyspepsien. Entzündungen des Darms werden gefördert. Der Organismus wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt.
  • Im Darm entwickeln sich schädliche, oft kanzerogene, also krebsfördernde Stoffe. Es siedeln sich Pilze an (Darmmykosen).
Die Zahl der Patienten, die aufgrund eines geschwächten Abwehrsystems unter Pilzerkrankungen leiden, steigt ständig. Wenig bekannt ist jedoch, dass vor allem die Hefe- und Schimmelpilze nicht nur Haut- und Schleimhäute befallen, sondern sogar die Organe besiedeln. Chronische Müdigkeit beruht zum Beispiel auf einem massiven Pilzbefall der inneren Organe.

Darmpilze lassen sich durch Stuhlkulturen entlarven. Es gibt aber auch weitere Verdachtszeichen bei Pilzbefall, z.B.:
  • Heißhungerattacken, speziell auf Süßes
  • ständig weißer Belag im Mundraum (Zungendiagnose)
  • hohe Leberwerte (wenn Alkohol oder Gelbsucht als Ursache ausscheiden)
  • Herzbeschwerden nach dem Essen ohne erkennbare organische Ursachen
  • Hautirritationen trotz intensiver Pflege
  • chronische Müdigkeit
  • Blähungen
  • Aufstoßen
  • Darmkrämpfe und Koliken
  • schmieriger, übelriechender Stuhl
Die häufigsten Erreger innerer Pilzerkrankungen sind die Hefe Candida albicans und der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus.

Die Behandlung besteht in aufeinander abgestuften Maßnahmen und richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes.

  1. Umstellung der Ernährung auf eine an Ballaststoffen reiche Kost. Sie soll möglichst zuckerfrei sein sowie tierische Eiweiße und Fette nur beschränkt enthalten.
  2. Gezielte Beseitigung pathogener Keime im Darm, etwa durch Anti-Pilz Mittel und Hydro-Colon-Therapie.
  3. Gabe von Milchzucker, Vitaminen oder ähnlichen Nahrungsergänzungen, um die Verdauungs- und Stoffwechselorgane zu stimulieren.
  4. Zufuhr von nützlichen Darmkeimen, die eigentliche "probiotische" Therapie. Die Präparate enthalten die nützlichen Keime in vermehrungsfähiger Form. Zur Umstimmung des Immunsystems können auch Keime in abgetöteter Form gegeben werden. Meist werden die Mittel in Form von Tropfen eingenommen.
  5. In hartnäckigen Fällen werden Impfungen mit einer Autovakzine gemacht. Der Impfstoff wird aus der Darmkeimen des Patienten hergestellt.
Die Vollwerternährung muss beibehalten werden. Pflanzenfasern und milchsaure Lebensmittel wie Joghurt, Sauermilch, Kefir, Sauerkraut oder vergorenes Getreide fördern und erhalten eine gesunde Darmflora.

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Mikrobiologische Therapie - Symbioselenkung
Der Mensch und die Mikroorganismen bilden eine natürliche Lebensgemeinschaft. Bei jedem Menschen wohnen auf der Haut und den Schleimhäuten in der Nase, in Hals und Mund, im Dünndarm und Dickdarm Milliarden Bakterien, deren Anzahl größer ist, als die Zahl aller Zellen des menschlichen Körpers zusammengenommen. Das harmonische Zusammenleben von Mensch und Bakterien ist für die Gesundheit des Menschen von außerordentlicher Bedeutung. Die Mikroorganismen, vor allem auf den "inneren Oberflächen§ des Verdauungstraktes werden als Bestandteil des Abwehrsystems des menschlichen Organismus aufgefaßt. Diese Mikroorganismen werden als "Darmflora" bezeichnet. Sie leben mit von dem, was wir als Nahrung zu uns nehmen. Ihre Gegenleistung: Sie schließen viele Nahrungsbestandteile auf, machen sie dadurch verdaulich und die Inhaltstoffe für den menschlichen Körper verwertbar. Einige Vitamine und andere lebenswichtige Nährstoffe werden erst durch die Mikroben für den Organismus verfügbar gemacht. Ohne die Keime im Darm würden wir an bedrohlicher Mangelernährung leiden. Man nennt dieses Zusammenleben zu gegenseitigem Nutzen eine Symbiose. Jeder profitiert vom anderen. "Symbioselenkung" oder "mikrobiologische Therapie" bezweckt also das natürliche Gleichgewicht der Darmflora zu erhalten oder es wiederherzustellen. Das ist nicht nur für die Verdauung und den Stoffwechsel äußerst wichtig, sondern ebenso für das Abwehrsystem.

Als reines Naturheilverfahren bietet die mikrobiologische Therapie die Möglichkeit, zum Beispiel mit Hilfe natürlich vorkommender Darmschleimhaut-Symbionten klinisch deutliche Symptome zu beheben, die durch die Anwendung von Antibiotika oder Chemotherapeutika ausgelöst wurden. Die Krankheitserreger werden zwar erfolgreich beseitigt, doch die in Symbiose mit dem Organismus lebenden Bakterien werden geschädigt oder vernichtet.

Bei der Dysbiose, der Störung des Gleichgewichts zwischen Wirt und Mikroben, ist die Symbiose in Dünn- und Dickdarm verlorengegangen. Die Verdauung der Speisen ist ungenügend, der Vitaminhaushalt erleidet Schaden, Fäulnisgifte werden resorbiert. Blähungen sind oft die unangenehme Folge.

Die Symbioselenkung führt als Naturheilverfahren zu einer Besserung der körpereigenen Abwehr und einer Entlastung von Stoffwechselgiften. Besonders bei chronischen, aber auch akuten Krankheitsprozessen wird damit das Gleichgewicht zwischen Organismus und seiner Symbiontenflora wiederhergestellt.

Folgende Erkrankungen können durch die Symbioselenkung positiv beeinflusst werden:

  • Entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa/ Morbus Crohn
  • Nahrungsmittelallergie
  • Chronische Gastritis
  • Schwere Magen-/ Darmstörungen
  • Migräne
  • Allergisches Bronchialasthma
  • Heuschnupfen
  • Akne
  • Neurodermitis
  • Allergische Hauterkrankungen
  • Darmpilze
Die Mikrobiologische Therapie ist auch als Zusatztherapie bei Krankheiten des rheumatischen Formenkreis und Tumorkrankheiten anerkannt.

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Neuraltherapie
Die Neuraltherapie wurde von den Gebrüdern Huneke, beide Mediziner, in den zwanziger Jahren durch einen Zufall entdeckt.

Es gibt, bedingt durch den Verlauf der Nervenbahnen, enge anatomische Beziehungen zwischen der Körperoberfläche und den inneren Organen. Dies macht sich die Segmenttherapie zu Nutze, indem ein in die Haut injiziertes Neuraltherapeutikum über diese Nervenbindung seine Wirkung im Körperinneren zeigt. Dadurch ist es möglich einen Schmerz zu durchbrechen und eine Heilung einzuleiten.
Voraussetzung für diese Methode ist eine fundierte Kenntnis der Nervenbahnen und Nervenpunkte am Körper eines Menschen. Der Ort des Injektionseinstiches ist für die Heilung entscheidend, da die Beeinflussung des Krankheitsprozesses bei der Neuraltherapie über die vegetativen Nervenbahnen erfolgt.
Der Neuraltherapeut sieht das Krankheitsgeschehen anders als die Schulmedizin. Er erkennt in jedem Leiden eine Fehlsteuerung im Gesamtorganismus und im seelischen Bereich. Er sucht die Quelle des Schmerzgeschehens, die woanders als der Schmerz selbst sitzt. Dann überflutet er die sogenannten Störfelder mit seinen Injektionen, schaltet augenblicklich den Schmerz aus und beginnt nach und nach das Leiden zu heilen.

Unter einem Störungsfeld (auch: Störfeld, Fokus oder Herd) versteht man hierbei jede Stelle, die pathologisch verändert ist, wie z.B. Narben, lokale Entzündungen, Fremdkörper aber auch Erkrankungen im Zahn-Kiefer-Bereich.

Es wurde festgestellt, dass jede Körperzelle wie eine kleine Batterie ist und eine Spannung hat, die unter bestimmten Reizen abfällt. Normalerweise lädt sie sich dann von selbst wieder auf. Schwere Krankheiten, Entzündungen, Reizungen, Verletzungen stellen jedoch an die Zelle so große Anforderungen, dass sie sich nicht wieder aus eigener Kraft aufladen kann und der Unterstützung bedarf. Durch die Einspritzung von Procain erhält die Zelle wieder eine Spannung, die sie voll funktionsfähig macht.
Neuraltherapie ist so gesehen eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Die Neuraltherapie ist, richtig und sachgemäß angewandt, absolut unschädlich und ein hervorragendes Therapeutikum in jeder Schmerzpraxis, sollte aber nur von entsprechend ausgebildeten Therapeuten angewandt werden.

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Aslan-Therapie
Die rumänische Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. Ana Aslan aus Bukarest entwickelte vor mehreren Jahren ein Präparat namens Gero-H-3, das bei älteren Menschen zu einem erstaunlichen Regenerationsprozess führt. Alle H-3-Präparate, die in aller Welt derzeit angeboten werden, haben ihren Ursprung in der Entdeckung von Prof. Ana Aslan. Das Präparat, das entweder in Drageeform oder in Form von Injektionen dem Körper zugeführt wird, arbeitet gemeinsam mit Vitaminen auf eine starke Zellerneuerung hin.

Pro Sekunde sterben Millionen unserer Körperzellen, aber Zeltod geht immer auch mit Zellregeneration einher - die absterbenden Zellen werden durch neue ersetzt. Solange diese Vorgänge im Gleichgewicht bleiben, befindet sich der Mensch auf dem Höhepunkt seiner jugendlichen Kraft.
Mit zunehmendem Alter lässt der Zellaufbau nach. Es entstehen daher allmählich Zellverluste. Dieser Vorgang macht das eigentliche Altern aus. Da dieser Zellabbau unvermeidlich ist, kann der Körper nur auf dem Weg der Zellerneuerung erhalten werden. Je länger die Zellverluste in Grenzen gehalten werden, desto länger lebt ein Organismus.

Die H-3-Medikamente beeinflussen die Aufnahmefähigkeit der Zellen für Wasser, haben eine antidepressive Wirkung, sie bessern die Sauerstoffzufuhr in das Gewebe, insbesondere im Zentral-Nerven-System, durch Gefäßerweiterung. Sie entfalten eine antientzündliche, schmerzlindernde Wirkung, außerdem stimulieren sie das Immunsystem.

Die Aslantherapie kann nicht nur rheumatische Beschwerden sondern auch allgemeine Alterserscheinungen verlangsamen oder heilen. Konzentration, Gedächtnis und Gehirnleistung werden verbessert, die Muskelkraft bekommt neuen Antrieb, steife Gelenke werden wieder beweglich, manchmal schmerzfrei.

Frau Prof. Aslan behandelte im Laufe mehrerer Jahrzehnte sehr berühmte Persönlichkeiten, wie Konrad Adenauer, Marlene Dietrich, Charles de Gaulles, Mao Tse Tung, Charlie Chaplin, Prinzessin Beugem, Aga Kahn, Papst Pius VI, Nikita Chruschtschow, Leonid Breschnew, Iosif Broz Tito sowie andere, deren Vitalität für viele ein Vorbild war.

Indikationen für die Aslantherapie
  • Allg. Arteriosklerose
  • Ohrensausen
  • Schüttellähmung (Parkinson)
  • Wirbelsäulebeschwerden
  • Weichteilrheuma
  • Gelenkbeschwerden
  • Osteoporose
  • Wechseljahrbeschwerden
  • Erschöpfungszustände
  • Antriebsarmut
  • Niedergeschlagenheit
  • Depressionen im Alter
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisschwächen
  • Störungen der Verdauung
  • Reizblase
  • Potenzstörungen im Alter
  • Haarveränderungen im Alter


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Regeneration und Revitalisierung
Länger aktiv, gesund und jugendlich zu bleiben, ist der Wunsch aller Menschen.
Nach neuesten Erkenntnissen kann der Mensch über 100 Jahre alt werden. Ab dem 30. Lebensjahr wird man jedoch bemerken, dass der Alterungsprozess unausweichlich ist und die ersten äußeren Alterungs-, Verschleiß- und Stresserscheinungen, sowie körperliche Beschwerden deutlich werden. Aber Altern ist keine Krankheit. Vorzeitige Alterungsprozesse bedürfen selbstverständlich der Behandlung und können in sehr vielen Fällen mit verschiedenen Anwendungen behoben oder verzögert werden. Der Schlüssel für lang anhaltende Vitalität ist die Aktivität der einzelnen Zellen. Mit den Lebensjahren lassen aber unsere Zellaktivitäten und die Regenerationskräfte nach.

Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Abnahme von Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration und Gedächtnis, müdes Aussehen, Faltenbildung, Tränensäcke, Verschmälerung der Lippen, Haarschwund und nicht zuletzt Figurveränderungen sind Anzeichen, dass man endlich etwas tun sollte.

Es ist natürlich besser, die Gesundheit zu unterstützen und zu erhalten, als bereits bestehende Schäden zu behandeln. Wer heutzutage nach diesem Grundsatz handeln möchte, dem stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, nicht dem Alterungsprozess ausgeliefert zu sein, sondern neueste Erkenntnisse zur Revitalisierung und Regeneration anzuwenden.

Der Körper verfügt von Natur aus über Mechanismen der Selbstregulation, die sämtliche Funktionen normalisieren, Störungen kompensieren und Heilungsprozesse beschleunigen. Revitalisierung bedeutet, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren und den Körper dabei zu unterstützen, seine physiologischen Funktionen zu optimieren, Krankheiten auszuheilen oder zu lindern. Revitalisierung heißt auch, die Gesundheit zu erhalten und vorzeitiges Altern zu vermeiden. Zellaktivität und körpereigene Regenerationskräfte kann jeder unterstützen durch: regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Entspannung und ausreichende Zufuhr von Radikalfängern. Dazu gehören Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Hochdosierte Vitamine wirken im Körper als Radikalenfänger und schützen ihn vor Zerstörung.

Als lebensnotwendige Nährstoffe müssen sie dem Körper durch die Nahrung ständig zugeführt und von ihm aufgenommen werden. Auch bei ausgewogener und ausreichender Ernährung ist die notwendige Versorgung der Zellen mit Vitaminen oft nicht gesichert. Jeder 2. ältere Mensch hat zu wenige Vitamine in den Zellen seines Körpers. Wissenschaftliche Studien und langjährige Therapieerfahrungen zeigen, dass Schwächezustände ein erstes Zeichen eines B-Vitaminmangels sind und mit zusätzlicher Gabe von B-Vitaminen behoben werden können. Bei länger bestehendem B-Vitamin-Mangel kann es zu verschiedenen ernsthaften Erkrankungen kommen.

Zum Beispiel bei Erkrankungen im Magen-Darmbereich kann der Körper die zugeführten Vitamine nicht richtig aufnehmen und verwerten. Auch Krankheiten der Leber können ihre Speicherfunktion für die B-Vitamine beeinträchtigen. Bestimmte medizinische Behandlungsverfahren, manche Medikamente und Belastungen durch Umweltgifte können die Stoffwechselprozesse und damit die Vitaminaufnahme- und Verwertung stören. Nach Operationen und in der Genesungsphase kann der Bedarf an Vitaminen so erhöht sein, dass sie mit der Nahrung nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden können.

Der Beginn der Prävention und der Revitalisierung soll zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr liegen.

Eine Regeneration ist immer angezeigt, wenn ein Organsystem Altersanzeichen aufweist.

Zur Behandlung von Vitalitätsdefiziten oder auch zur Steigerung der Vitalität stehen uns derzeit mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Eine der wichtigsten sind hochdosierte Vitamin-Mineralien-Infusionen, die man in regelmäßigen Zeitabschnitten durchführen sollte.

Ein anderes Beispiel für die Aktivierung des Stoffwechsels ist die Steigerung der Zellatmung und der Enzymtätigkeit durch die Aslan-Kur.
Zu den erfolgreichen Anwendern dieser Revitalisierungs-Kur gehörten Adenauer, de Gaulles, Mao Tse Tung,Tito, Sukarno, Papst Pius VI, Ibn Saud, Kirk Douglas, Marlene Dietrich, Charlie Chaplin, Salvador Dali und Nikita Chruschtschow, die allesamt ein hohes Alter erreichten und dabei außerordentlich jugendlich und aktiv geblieben sind. Nach Untersuchungen sehr vitaler älterer Menschen hat sich herausgestellt, dass deren hormonelle Aktivität der Nebennierenrinde auf hohem Niveau funktioniert.
Die Nebennierenrinde ist für den Alterungsprozess von zentraler Bedeutung - diese bildet Dehydroepiandrosteron (DHEA), ein Hormon, das als Jungbrunnensubstanz in neuester Zeit entdeckt wurde.

Der Ablauf der Revitalisierung und Regeneration des Körpers umfasst Entgiftung, Stärkung der Abwehrkräfte, Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels, sowie die Regeneration einzelner Organe.
Nach der Kur fühlt man sich gleich besser. Beschwerden und Symptome wie Erschöpfung, Abgespanntheit, Vitalitätsverlust und Schwächeperioden gehen zurück. Die Aktivitäten und die Lebensfreude nehmen wieder spürbar zu.

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Sauerstoff-Ozon Therapie
Ozon ist eine Form des Sauerstoffs, bei der drei statt der üblichen zwei Sauerstoffatome ein Molekül bilden. Ozon hat eine stark bakterientötende Wirkung, die oftmals sogar den Penicillinen überlegen ist. Es wurde 1840 entdeckt. Es ist ein farbloses Gas, das durch elektrische Entladungen in der Luft entsteht. Bei Höhensonnenbestrahlungen tritt der typische Ozongeruch auf.

Die therapeutische Wirkung eines Ozon-Sauerstoff-Gemisches besteht darin, dass in der Blutbahn Ozonide bzw. Peroxide gebildet werden, die aktiven Sauerstoff abspalten können und die Oxidationsprozesse in den Geweben beschleunigen. Dies bedeutet, dass mangelhaft durchblutete Gewebsbezirke besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Sauerstoff ist neben der Nahrung das wichtigste Lebenselement für das einwandfreie Funktionieren das menschlichen Organismus. Die therapeutische Anwendung von ionisiertem medizinischen Sauerstoff ist - wie wissenschaftliche Forschungen bestätigen - eine wirksame und rasche Hilfe bei verschiedenen Krankheiten. Zum Beispiel bei Allergien, Angina Pectoris, Bronchialasthma, Depressionen, Diabetes, Darmpilze, schlecht heilenden Wunden, Durchblutungstörungen, Bluthochdruck, Infarktnachsorge, Migräne, Stress, Thromboseneigung, ... um nur einige zu nennen. Bei der Tumorbehandlung (Chemo- oder Strahlentherapie) sinkt die Sauerstoff-Sättigung mitunter kritisch ab. Hier läßt eine Sauerstoff-Ozon Kur einen großen Gewinn an Lebensqualität erwarten.

Auch als vorbeugende Therapie ist die Sauerstoff-Ozon Kur zu empfehlen: Die Erhaltung eines hohen Sauerstoffstatus verringert die Infektanfälligkeit und steigert gleichzeitig das körperliche Wohlbefinden.

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Orthomolekulare Medizin
Der Begründer der Orthomolekularen Medizin, der amerikanische Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling, definierte das Wirkprinzip wie folgt:

"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind."

Viele Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder Fettsäuren (in der orthomolekularen Medizin "Nährstoffe" genannt) sind unabdingbar für die Erhaltung der Gesundheit. Normalerweise werden diese Substanzen mit der Nahrung aufgenommen und zum Teil auch vom Körper selbst hergestellt. Die Anhänger der orthomolekularen Medizin sind der Ansicht, dass viele Beschwerden und Erkrankungen auf einen Mangel an diesen Stoffen zurückzuführen sind, wobei der Bedarf individuell sehr verschieden ist. Deshalb gibt es Menschen, die trotz einer gesunden Ernährung zu wenig "Nährstoffe" aufnehmen und in der Folge erkranken können.
Ein Mangel an den in der orthomolekularen Medizin wichtigen Nährstoffen kann viele Gründe haben:

  • Mangelnde Ernährung
  • Einseitige oder ungesunde Ernährung
  • Konservierte und verfremdete Nahrungsmittel, deren Nährstoffanteil durch die Verarbeitung sinkt.
  • Nährstoffverlust in den Nahrungsmitteln durch langen Transport, falsche Lagerung oder ungünstige Zubereitung.
  • Eine Steigerung des Nährstoffbedarfs durch die "moderne" Lebensweise, die mit Stress, Hektik sowie dem übermäßigen Genuss von Alkohol, Nikotin und Kaffee verbunden ist.
  • Erhöhter Bedarf an Nährstoffen in Zeiten erhöhter Belastung, zum Beispiel während einer Wachstumsphase, einer Krankheit oder in der Genesungszeit.
  • Umweltbelastungen.
Unsere Nahrung ist entwertet; sie ist wirkstoffarm und belastet. Es ist heute nicht mehr möglich, einen gesunden Speiseplan aufzustellen. Immer mehr Schadstoffe werden entwickelt und weltweit in Luft, Wasser und Erde eingesetzt, bevor Wirkung und Nebenwirkungen am Menschen vollständig bekannt sind.

Ärzte empfehlen die Ergänzung unseres Essens mit Spurenelementen, da aus dem Mangel an bestimmten Molekülen (Lebensbausteinen) in unserem Körper Erkrankungen entstehen. Migräne, Verdauungsstörungen, Rheumatische Beschwerden, Erschöpfungszustände und Potenzprobleme, Herz- und Kreislaufkrankheiten, Menstruationsstörungen und bösartige Erkrankungen haben ihre Ursache in der Dysbalance der Lebensnährstoffe.

In der orthomolekularen Medizin wird versucht, einen Mangel der erwähnten Nährstoffe zu verhüten oder auszugleichen, indem auf eine gesteigerte Zufuhr dieser Substanzen geachtet wird. Linus Pauling zum Beispiel nahm täglich große Mengen an Vitamin C, E und A ein - er wurde 94 Jahre alt.

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Akupunktur
Akupunktur ist eine der ältesten Methoden der Medizin, die Schriften über die Akupunktur reichen 4000 Jahre zurück.

Die Akupunktur geht davon aus, dass sich im Körper eine "vitale Energie" (Shi) auf ganz bestimmten Bahnen, den sogenannten Hauptströmen oder Meridianen, bewegt.

Es gibt insgesamt 26 Meridiane. Auf diesen 26 Meridianen gibt es ca. 800 - 900 Akupunkturpunkte, doch werden ständig neue entdeckt.

Die Nadelstichmethode basiert auf der Erkenntnis, dass einzelne Linien der Körperoberfläche - die Meridiane - mit Punkten versehen sind, die durch Direktleitung mit den inneren Organen in Verbindung stehen. Durch den Einstich von verschieden großen Nadeln aus Gold, Silber und Stahl an bestimmten Meridianpunkten kann der Experte hemmende oder fördernde Wirkung auf ein bestimmtes Organ ausüben. Nach der chinesischen Lehre wird der Körper von zwei Kräfteeinheiten, der positiven und der negativen, beherrscht. Gewinnt eine der beiden Kräfte die Oberhand, so ist der Mensch krank. Es ist daher die Aufgabe des Akupunkteurs, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.
Demzufolge ist die Akupunktur eine Regulationstherapie; denn jede Krankheit stört das harmonische Gleichgewicht der Kräfte im Körper.

Unterteilt wird die Akupunktur noch in:

  • Ohrakupunktur
    gerade auch in der Suchtbehandlung findet diese Form der Akupunktur ihren Einsatz (z.B. Alkohol, Rauchen, Diät)
  • Körperakupunktur
    Durch vielseitige Kombinationen der einzelnen Akupunkturpunkte, bietet diese Form der Akupunktur eine fast unerschöpfliche Behandlungsmöglichkeit.
  • Schädelakupunktur
    Die Schädelakupunktur findet erst in den letzten Jahren ein großes Einsatzgebiet, vor allem in der Behandlung von motorischen und sensiblen Erkrankungen (z.B. bei Lähmungen nach Schlaganfällen).
Die Nadeln werden unterschiedlich tief in verschiedener Stichtechnik in unterschiedlicher Richtung in die Haut gesetzt, wobei in jedem Fall eine sorgfältige, speziell auf die Erfordernisse der Akupunktur ausgerichtete Diagnose erforderlich ist.

Die Akupunktur besteht aus dem Einsetzen (selten schmerzhaft) von sehr feinen Nadeln (0,25 mm) in wenige, ausgewählte Punkte, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht auszugleichen. Die Anzahl der Nadeln kann zwischen zwei und 15 liegen. Sie werden 20 bis 30 Minuten lang im Körper belassen, bei Kindern eine bis 20 Minuten. Zwar ist die Akupunktur durchaus zu Recht durch die Behandlung von Nikotinsucht oder extrem schmerzhafter Zustände bekannt geworden, aber ihre Möglichkeiten sind sehr viel umfassender. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können:

  • Kopfschmerzen unterschiedlicher Ursache: Migräne, Spannungskopfschmerz, Trigeminusneuralgie, Gesichtsschmerzen verschiedenster Genese.
  • Orthopädische Krankheitsbilder wie HWS-Syndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Lumbal-Syndrom (Hexenschuss), Lumbo-Ischialgien ("Ischias"), Hüft- und Knieschmerzen auch durch Arthrose, Epicondylitis ("Tennisellenbogen")
  • Gynokologische und urologische Beschwerden: Menstruations- und Zyklusstörungen, Unfruchtbarkeit, Potenzprobleme, Blasenleiden, klimakterische Beschwerden.
  • Magen-Darm-Beschwerden (Verstopfung und Durchfälle), Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Gallenblasenfunktionsstörungen, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.
  • Atemwegserkrankungen: Spastische Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündungen.
  • Psycho-vegetative Störungen: Erschöpfungszustände, Schlafstörung, Suchtprobleme (Nikotin, Alkohol), Esssucht.
  • Augenerkrankungen wie Bindehautentzündungen und "Grüner Star".
Es gibt keine Altersbegrenzung für Patienten. Auch Babys und Kinder können behandelt werden. Oft kann es ausreichen, die Punkte nur zu massieren. Selbst schwangere Frauen können ohne Nebenwirkungen genadelt werden.

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